Mit einem knappen 4,5:3,5 Sieg gegen die Schachfreunde Olfen beendete der Schachclub Klein-Berlin Rheine die Verbandsligasaison 07/08. Nach der 9. und letzten Runde stehen die Rheinenser mit 13:5 Punkten auf dem dritten Platz hinter Aufsteiger SV Heiden (14:4 Punkte) und SK Westbevern ( ebenfalls 13:5 Punkte). Obwohl das Saisonziel zu Beginn eigentlich nur Nichtabstieg lautete, spielte der Schachclub Rheine lange Zeit um den Meistertitel und verlor erst in der Vorschlussrunde durch ein 4:4 in Heiden entscheidend an Boden. Im letzten Kampf der Saison gegen SF Olfen ging es zwar nur um die berühmte "goldene Ananas", aber fünf Stunden Spielzeit bis zur Entscheidung sowie das knappe Ergebnis zeigten, dass sich beide Teams noch einmal so richtig hineinknieten. Die Rheinenser begannen mit einem kampflosen Punkt an Brett 8 durch Jens Averkamp-Peters. Nach etwas dreieinhalb Stunden glich der SF Olfen zum 1:1 aus. Ulrich Kümpers, bis dahin eifrigster Punktesammler des SC Rheine, hatte in einem vorteilhaften Endspiel eine Figur eingestellt und musste seine erste Niederlage einstecken. Kurz darauf erspielten Sven Henneberger (Brett 2) und Mannschaftskapitän Günther Langhanke je ein Remis. Der erste Sieg von Michael Hemmert an Brett 4 bedeutete anschließend die knappe 3:2 Führung für den Schachclub Rheine. Nach einer Niederlage von Andreas Brümmer (Brett 6) glichen die Olfener jedoch wieder aus. In der fünften Spielstunde brachte Spitzenbrett Stephan Ottens den Schachclub Rheine wiederum mit 4:3 nach vorne. Die Entscheidung fiel schließlich an Brett 7. Hier wähnte sich Achim Müller in einem Endspiel mit Mehrbauer lange Zeit auf der Siegerstraße, musste jedoch nach einem Fehler in ein Remis zum Endergebnis von 4,5:3,5 für die Rheinenser einwilligen. Infos zum Bild: Die ersten vier Bretter des Schachclub Rheine. Von hinten rechts nach vorne: Stephan Ottens, Sven Henneberger, Günther Langhanke und Michael Hemmert.