Mit einem mühsam erreichten 4:4 Unentschieden bei den SF Telgte musste sich der Schachclub Klein-Berlin Rheine in der dritten Runde der Verbandsliga zufrieden geben. Als Favorit angereist waren die Rheinenser mit einer am Ende sogar glücklichen Punkteteilung noch gut bedient. Der SC Rheine steht nun bei 4:2 Punkten auf dem 4.Platz. Dabei hatte der Mannschaftskampf beim Aufsteiger Telgte verheißungsvoll begonnen. Nach etwas mehr als zwei Stunden brachte Sven Henneberger den Schachclub Rheine in Führung. Bis zur vierten Spielstunde standen die Rheinenser in zwei weiteren Partien klar vorteilhaft. Dann jedoch musste Andreas Brümmer nach einem erfolgreichen Mattangriff des Gegners die Waffen strecken. Achim Müller verschaukelte zu Beginn der fünften Spielstunde ein gewonnenes Turmendpiel zum Remis, und Michael Hemmert verlor seine siebte Partie in Folge. Beim Stande von 1,5:2,5 gegen den Schachlub Rheine glich Stefan Ottens am Spitzenbrett wieder aus, in den verbleibenden drei Partien standen die Rheinenser aber jeweils schlechter. Als erster konnte Mannschaftskapitän Günther Langhanke ein kompliziertes Turmenspiel in den Remishafen retten. Nach fünfeinhalb Stunden Spielzeit folgte Uli Kümpers mit einem weiteren Remis zum 3,5:3,5. In der letzten Partie des Abends hing nun alles von Neuzugang Jörg Langhans ab. Trotz eines Materialnachteils von 2 Bauern gegen einen Läufer trotze er mit Kampfeswillen und dem notwendigen Quentchen Glück seinem Gegner nach sechs Stunden Spielzeit ebenfalls ein Remis zum etwas glücklichen Endstand von 4:4 ab. Mögliche Bildunterschrift: Neuzugang Jörg Langhans rettete nach 6 Stunden das Unentschieden.