Mit einer desaströsen Leistung verabschiedete siche der Schachclub Klein-Berlin Rheine in der Verbandsliga aus dem Jahr 2005. Gegen den Tabellennachbarn SF Falke Saerbeck verloren die Rheinenser sang- und klanglos 6:2. Nach fünf von neun gespielten Runden findet sich der SC Rheine nun mit 5:5 Punkten auf Platz sieben der Schachverbandsliga wieder. Das es bei den Schachfreunden Saerbeck schwer werden würde, war den Rheinenser Spielern nach zwei knappen Niederlagen in den vergangenen Jahren zwar klar. Aufgrund der etwas überraschenden Siege gegen die Aufstiegsfavoriten Neuenkirchen und Münster hatte sich der SC KB Rheine jedoch gute Chancen ausgerechnet, diesmal beide Punkte aus Saerbeck entführen zu können. Doch es sollte ganz anders kommen. Drei Stunden kämpften beide Teams verbissen, dann verlor Jens Averkamp-Peters am zweiten Brett. Er hatte in einem ausgeglichenen Endspiel nach einem groben Patzer zwei Bauern eingestellt. Kurz darauf musste auch Spitzenbrett Stefan Ottens seine erste Saisonniederlage hinnehmen. Kurz darauf verkürzte Andreas Brümmer am siebten Brett auf 1:2. Als jedoch auch Achim Müller am achten Brett das erste Mal in dieser Saison einen Punkt abgab, zeichnete sich eine deutliche Niederlage für den Schachclub KB Rheine ab. Noch vor der Zeitkontrolle verloren auch Uli Kümpers (Brett 5) und Michael Hemmert (Brett 6) ihre Partien zum 5:1 für den SF Saerbeck. In den verbleibenden zwei - nun bedeutungslos gewordenen Partien trennten sich Sven Hennerberger am dritten Brett und Mannschaftsführer Günter Langhanke am vierten Brett jeweils mit einem Remis. Im neuen Jahr empfängt der Schachclub Klein-Berlin Rheine mit dem SF Olfen den Tabellenletzten. Hier ist ein Sieg schon Pflicht, damit sich die Rheinenser in einer sehr ausgeglichenen Verbandsliga nicht unversehens wieder im Abstiegsstrudel wiederfinden.