Mit 5:3 gewann der Schachclub Klein-Berlin Rheine in der 4. Runde der Verbandsliga gegen den SF Neuenkirchen. Damit ließ nach dem SK Münster ein weiterer Aufstiegsfavorit beide Punkte in Rheine. Der Schachclub Rheine liegt nun mit 5:3 Punkten im oberen Tabellendrittel und kann nun den kommenden Aufgaben etwas gelassener entgegensehen. Beide Teams waren in dem mit Spannung erwarteten Lokalderby in Bestbesetzung angetreten. Ein Kuriosum gab es gleich zu Beginn. Nach nur je einem Zug bot der Neuenkirchener Helmut Stöckmann seinem Gegner Michael Hemmert an Brett 6 Remis an, was dieser sofort annahm. Auch am dritten Brett wurden zwischen Reinhard Haves und dem Rheinenser Sven Henneberger nach dem achten Zug schnell die Punkte geteilt. Etwa zweieinhalb Stunden dauerte es dann, bis sich Mannschaftskapitän Günter Langhanke und der Neuenkirchener Theo Rieke ebenfalls auf ein Remis zum Zwischenstand von 1,5:1,5 einigten. In der vierten Spielstunde fiel an den ersten beiden Brettern praktisch die Vorentscheidung. Zunächst gewann Jens Averkamp-Peters (Brett 2) gegen Arnold Essing eine Figur und die Partie. Kurz darauf wandelte auch das Rheinenser Spitzenbrett Stefan Ottens gegen Thomas Hollermann minimale Endspielvorteile in einen vollen Punkt und brachte den SC KB Rheine mit 3,5:1,5 nach vorne. Spannend wurde es nochmal nach einer Niederlage von Uli Kümpers (Brett 5) gegen Klaus Beckmann, da die verbleibenen zwei Partien an den Brettern 7 und 8 zu diesem Zeitpunkt recht unklar waren. Den engültigen Sieg stellte dann etwas überraschend Achim Müller am achten Brett sicher. In einem leicht nachteiligen Endspiel konnte er einen groben Fehler von Matthias Roß ausnutzen und den Schachclub Rheine uneinholbar mit 4,5:2,5 in Führung bringen. In der somit bedeutungslos gewordenen letzten Partie einigten sich Andreas Brümmer (Brett 7) und Harald Rösner auf ein Remis zum Endstand von 5:3 für den Schachlub Rheine.