Mit einem 4:4 Unentschieden endete in der 6.Runde der Verbandsliga der Mannschaftskampf zwischen dem Schachlclub Klein-Berlin Mesum und den Schachfreunden Olfen. Nach turbulentem Verlauf konnten die Rheinenser Schachspieler eine drohende Niederlage gerade noch abwenden und erhielten sich die Chance zum Aufstieg in die NRW-Klasse. Mit 8:4 Punkten liegt der SC KB Rheine weiterhin auf dem geteilten 2.-4. Platz und nur zwei Zähler hinter dem Spitzenreiter Neuenkirchen. In dem spannenden Schachkampf fielen die ersten Entscheidungen nach nach drei Stunden an den Brettern 4 und 7. Günter Langhanke, dem es in dieser Saison bis dato ein wenig an Bissigkeit fehlt. spielte zum vierten Mal hintereinander Remis. Kurz darauf tat es ihm Andreas Brümmer gleich. Kurz vor der Zeitkontrolle - jedem Spieler stehen zwei Stunden für die ersten 40 Züge zur Verfügung - überschlugen sich dann die Ereignisse. Am achten Brett übersah Ersatzmann Guido van Dijk in ausgeglichener Stellung eine gewinnbringende Abwicklung seines Gegners und musste die Waffen strecken. Wenige Minuten später gab auch Stefan Ottens am Spitzenbrett seine Partie zum 1:3 gegen den Schachclub Rheine auf. Da es in zwei der verbleibenden vier Partien ebenso nicht gut aussah, rechneten die Rheinenser Schachspieler schon mit einer deutlichen Niederlage. Dann jedoch wendete sich das Blatt. Darcy Davenport konnte in gegnerischer Zeitnot am zweiten Brett eine ausgeglichene Partie gewinnen und verkürzte zum 2:3. Am fünften Brett hatte Achim Müller nach einem Bauernopfer in der Eröffnung eine für seinen Olfener Gegner schwierig zu spielende Partie aufgebaut. Dies zahlte sich am Ende aus, da sein Gegner zuviel Zeit verbrauchte und im 40. Zug in etwas schlechterer Stellung durch Zeitüberschreitung die Partie verlor. Beim Stande von 3:3 ging es an den verbleibenden zwei Brettern in die Verlängerung. Michael Hemmert, der im Laufe seiner Partie in eigener Zeitnot einen klaren Gewinn ausgelassen hatte, spielte ein sicheres Remis zum 3,5:3,5. In der letzten Partie des Tages war Sven Henneberger an Brett 3 mit einem komplizierten Endspiel konfrontiert. Trotz gegnerischem Mehrbauern gelang ihm jedoch ein Remis durch Dauerschach zum insgesamt etwas glücklichen 4:4 nach viereinhalb Stunden. In der nächsten Runde der Verbandsliga muss der Schachclub Klein-Berlin Rheine zum Mitfavoriten SK Münsster II. Hier wird dann eine Vorentscheidung zum Aufstieg in die NRW-Klasse fallen, bevor es in der Schlussrunde gegen den Spitzenreiter SF Neuenkirchen geht.