Mit einem glücklichen 4-4 Unentschieden gegen SK Münster III verabschiedete sich der Schachclub Klein-Berlin Rheine in der Verbandsliga aus dem Jahr 2003. Am Ende des beinahe fünfstündigen Mannschaftskampfes hätten die Rheinenser Schachspieler fast noch einen Sieg feiern können. Mit 5-3 Punkten liegt der SC KB Rheine weiterhin im oberen Drittel der Tabelle. Obwohl insgesamt sechs Remis und nur zwei entschiedene Partien an acht Brettern auf einen anscheinend friedlichen Vergleich schließen lassen müssten, dauerte es mehr als drei Stunden, bis an Brett 3 die erste Entscheidung gefallen war. Sven Henneberger nutzte ein Versehen seines Münsteraner Gegners aus, gewann einen Bauern, später einen zweitenu und schließlich die Partie zur 1-0 Führung für den Schachclub Rheine. Sein Nachbar Darcy Davenport an Brett 2 einigte sich nach dreieinhalb Stunden auf ein Remis. Ebenso Stefan Ottens am Spitzenbrett, der mit viel Dusel eine bereits verloren geglaubte Stellung in eine Punkteteilung umwandeln konnte. Mannschaftskapitän Günther Langhanke steuerte nach fast vier Stunden ebenfalls ein Remis bei. Als Ersatzmann Guido van Dijk, der sich zunächst eine vielversprechende Stellung mit Siegchancen aufgebaut hatte, seine Partie zum 2,5-2,5 Ausgleich verloren geben musste, sah es nicht mehr so gut aus für den Schachlub KB Rheine. In zwei weiteren Partien "roch" es ebenfalls nach Remis, an Brett 6 stand Michael Hemmert jedoch total auf Verlust. Dieser zeigte aber ein weiteres Mal seinen Erfindungsreichtum, verwirrte seinen Münsteraner Gegner in einem Endspiel mit einem sehenswerten Läuferopfer und konnte nach viereinhalb Stunden den überaus glücklichen Remishafen ansteuern. Andreas Brümmer tat es ihm kurz darauf zum Zwischenstand von 3,5-3,5 gleich. In der letzten noch offenen Partie an Brett 5 war Achim Müller lange Zeit mit einer leicht defensiven Stellung konfrontiert. In der fünften Spielstunde konnte er sich jedoch befreien und erreichte ein leicht vorteilhafter Stellung, allerdings ohne zwingenden Gewinnweg. In Absprache mit Mannschaftsführer Günther Langhanke bot er nach über fünf Stunden Gesamtspielzeit Remis an nach dem Motto "lieber den Spatz in der Hand..." So endete die letzte Runde des Jahres 2003 schließlich mit einem 4-4 Unentschieden.