Wegen eines in seinem Gepäck gefundenden und höchst verdächtigen T-Shirts haben Deutsche Sicherheitsbehörden dem schwedischen Juristen Tomas Eriksson die Einreise nach Deutschland zum alternativen G8-Gipfel verweigert. Auf dem sonst ganz in schwarz gehaltenem T-Shirt war eine Musikcasette und darunter ein stilisiertes Piratenlogo gedruckt
Diese Abbildung ist das Logo der schwedischen Anti-Copyright Organisation Piratbyrån und dem Logo der "Home taping is killing music " Kampagne der britischen Musikindustrie aus den achtziger Jahren nachempfunden. Tomas Eriksson sei somit, so die Behörden "eine Gefahr für die öffentliche Ordnung, die innere Sicherheit, die öffentliche Gesundheit oder die internationalen Beziehungen eines EU-Mitgliedstaats." Er und seine Freundin wurden zunächst auf der Rostocker Polizeiwache festgehalten und anschließend auf eine Fähre zurück nach Schweden gebracht.
Unklar bleibt, ob der zuständige Beamte das Logo wirklich erkannt hatte oder einfach nur wegen der gekreuzten Knochen Verdacht schöpfte. Aber vielleicht sollte er mal am Ballermann oder ähnlichen Touristenzentren "Bildungsurlaub" machen.
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